Drohnenversicherung - warum sie unverzichtbar ist

Drohnen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie entwickeln sich stetig weiter, wodurch auch die Einsatzbereiche immer vielfältiger werden. Sie werden im Hobbybereich verwendet, um beispielsweise durch Fotos und Videos den Familienurlaub zu dokumentieren. Wertvolle Hilfe leisten sie unter anderem bei der Vermarktung von Immobilien, im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung, in Wissenschaft und Forschung, in der Landwirtschaft und in der Filmindustrie. Drohnen sind ein Wertgegenstand, der auch Schäden verursachen kann. Umso wichtiger ist eine Drohnenversicherung.




Highlights in der Drohnenversicherung

  • Bis zu 50 Mio. € Versicherungssumme
  • Bis zu 3 Copter pro Vertrag, bei einem maximalen Abfluggewicht von 5 Kilogramm
  • Gefährdungshaftung & Verschuldenshaftung inklusive!
  • Schutz gilt auch für Freunde, Verwandte, Bekannte
  • Schutz bei Indoor- & Outdoor Flügen

Eine Drohne versichern - welche Drohnenversicherung gibt es?

Nach einer EU-Drohnenverordnung, die im Jahr 2021 in Kraft getreten ist, ist es verpflichtend, eine Drohne zu versichern. Das bedeutet, dass eine Drohnenversicherung gesetzlich vorgeschrieben ist. Diesbezüglich werden zwei Varianten unterschieden:

  • Bis zu einem Gewicht von 5 Kilogramm reicht es aus, eine Drohne in einer normalen Privathaftpflichtversicherung zu versichern - mit einem Extraschutz für von Drohnen verursachte Schäden.
  • Anderes gilt für Drohnen, die schwerer als 5 Kilogramm sind. Für sie ist der Abschluss einer speziellen Drohnenversicherung oder auch Drohnenhaftpflichtversicherung notwendig.

Wer beispielsweise seine Drohne zu rein privaten Zwecken verwendet, benötigt meistens keine separate Drohnenversicherung, sodass der Schutz in der privaten Haftpflichtversicherung mit einem Baustein für Drohnenschäden ausreichend ist. Doch nicht nur das Gewicht ist für die Art der Versicherung entscheidend. Oftmals wird gefordert, dass für die Absicherung über die Privathaftpflichtversicherung ein Elektromotor Voraussetzung ist. Wird die Drohne hingegen mit einem Benzinmotor angetrieben, kann eine spezielle Drohnenversicherung notwendig sein. Die Versicherungsnummer ist außerdem Voraussetzung dafür, dass Sie als Drohnenbetreiber die notwendige Registrierung der Drohne vornehmen können.

Tipp

Gebrauch von versicherungspflichtigen Luftfahrzeugen
Grundsätzlich sind über die Privathaftpflichtversicherung nur Schäden aus dem Gebrauch von nicht versicherungspflichtigen Luftfahrzeugen versichert. Manche Versicherer weiten dies aber aus auf versicherungspflichtige Luftfahrzeuge wie kleine Flugmodelle, Drachen oder Drohnen.

Bis zu einem bestimmten Gewicht (oftmals bis 5 kg) müssen diese dann nicht separat versichert werden. Die Voraussetzungen unterscheiden sich allerdings je nach Versicherer.

Prüfen Sie daher Ihre Privathaftpflichtversicherung! Gerne unterstützen wir Sie dabei.



Drohne versichern mit einer Haftpflichtversicherung für Drohnen

Grundsätzlich müssen Drohnen in Deutschland versichert sein unabhängig davon, ob sie zu privaten oder gewerblichen Zwecken genutzt werden. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und deshalb wichtig, weil die durch Drohnen verursachten Schäden schnell teuer werden können.

Beispiele für Schäden, durch Drohnen verursacht:

  • Wegen eines leeren Akkus kann eine Drohne auf die Straße stürzen und einen Verkehrsunfall verursachen. Es sind vor allem Personenschäden in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall, bei denen schnell Kosten in Millionenhöhe auflaufen können.
  • Denkbar ist auch, dass Sie als Drohnenpilot kurzzeitig die Kontrolle über die Steuerung des Fluggerätes verlieren. Die Drohne fliegt unkontrolliert weiter und zerbricht das Glas eines Fensters, einer Balkon- oder Terrassentüre.
  • Die Drohne stürzt unkontrolliert ab und erschreckt einen Passanten, einen Radfahrer oder ein Haustier, die stürzen oder auf andere Weise verletzt werden. Dann müssen Sie als Unfallverursacher die Kosten für die medizinische Versorgung sowie gegebenenfalls Schmerzensgeld und einen möglichen Verdienstausfall tragen.

Diese Fallbeispiele machen deutlich, warum eine gute Drohnenversicherung einen wichtigen Schutz bietet. Je nach Versicherungsumfang deckt sie Schmerzensgeld- und Schadenersatzforderungen, aber auch Behandlungskosten und schlimmstenfalls lebenslange Rentenzahlungen, wenn die durch die Drohne geschädigte Person nach dem Unfall berufsunfähig ist.


Haftpflicht für Drohnen vergleichen

Bevor Sie eine Drohne versichern, sollten Sie die verschiedenen Anbieter von Drohnenversicherungen vergleichen, um das beste Preis-/Leistungsverhältnis zu ermitteln. Das gilt sowohl für den Baustein innerhalb einer privaten Haftpflichtversicherung als auch für eine spezielle Drohnenhaftpflichtversicherung. Im Luftverkehrsgesetz ist bei Haftpflichtversicherungen für Drohnen eine Mindestdeckungssumme vorgeschrieben, die bei rund 1,5 Millionen Euro liegt. Mit dieser Deckungssumme erfüllen Sie die gesetzlichen Anforderungen, wobei eine höhere Deckungssumme für die Drohnenversicherung empfehlenswert ist. Es gibt bestimmte Kriterien, mit deren Hilfe es einfacher ist, Versicherungen für Drohnen zu vergleichen. Dazu gehören neben der Deckungssumme die private oder gewerbliche Nutzung, der Einsatzort im In- oder auch Ausland, das Startgewicht der Drohne, der Kreis der Piloten, die Anzahl der vorhandenen Drohnen und auch die Höhe der Selbstbeteiligung, mit der Sie die Beitragszahlungen reduzieren können.




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