Elementarversicherung

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Die aktuellen Bilder von Verwüstung und verheerenden Schäden nach der Hochwasserkatastrophe im Westen von Deutschland sitzen fest in unseren Köpfen. Die Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Um ehrlich zu sein - wir sind immer noch ziemlich geschockt.



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Die Nachfrage nach Elementarschaden-Versicherungen ist stark angestiegen. Viele Versicherungen lassen den Einschluss von Elementarschäden jedoch nur zu, wenn die betreffenden Verträge auf aktuelle Tarife angepasst werden. Dieses bedeutet insbesondere bei Wohngebäudeversicherungen häufig einen Mehraufwand von mehreren Hundert Euro pro Jahr!


Hierfür bieten wir ab sofort für alle für die Bereiche Wohngebäude und Hausrat eine SOLO-Deckung für Elementarschäden! Auch gut zu wissen: Es besteht keine Verpflichtung, die bei einem anderen Versicherer bestehende Hauptversicherung umzudecken. Natürlich überprüfen wir dennoch gern, ob nicht insgesamt ein besseres Preis-/Leitungs-Verhältnis erzielbar ist.


Warum es sinnvoll ist Elementarschäden abzusichern


Inzwischen hat nahezu jedes Jahr sein eigenes Wetterextrem. Stürme, Starkregenfälle, Hagel,… - und alles ist wohl Auswirkung der globalen Erwärmung. Wetterexperten sind sich weitestgehend einig darin, dass wir uns auf regelmäßige Unwetter mit teils extremen Folgen einstellen müssen. Umso wichtiger wird es, sich um eine Anpassung des Versicherungsschutzes an diese neuen Gegebenheiten zu kümmern. Nur so können Sie Ihre Existenz nachhaltig sichern.


Die drei Grundgefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel hat inzwischen vernünftigerweise fast jeder Hauseigentümer abgesichert. Viele der möglichen Schäden, die zu hohen Kosten führen können, sind so bereits abgedeckt. Dennoch bietet diese Drei-Gefahren-Deckung noch viele Angriffspunkte für Schadenereignisse, deren Folgen Sie selbst tragen müssten.


Wir möchten Ihnen hier gerne aufzeigen, wofür Sie die Deckungserweiterung „Elementarschäden“ benötigen und bei welchen Schadenszenarien diese Deckung greifen würde. Bedenken Sie bitte, welcher Wert bei dem Elementarschutz abgesichert ist und dass Schäden bis zum Neuwert + anfallender Kosten erstattet werden.


Nachstehend möchten wir Ihnen zunächst die Deckung für Elementarschäden anhand von Schadenbeispielen veranschaulichen. Zwar unterstützten Staat und Bundesländer in der Vergangenheit Unwettergeschädigte mit Finanzspritzen, dies wird sich aber bei der zu erwartenden Häufung von Ereignissen auf Dauer so nicht fortführen lassen. 98 % aller Gebäude in Deutschland sind laut Gesamtverband der Versicherer gegen Elementarschäden versicherbar. Irgendwann wird man auf eben diese Eigenverantwortung verweisen – zumal nicht jeder Hochwasserfall zu starker Medienpräsenz führt.


Mehrere Landesregierungen starteten bereits werbliche Versicherungsinitiativen, um Hauseigentümer zur entsprechenden Erweiterung des Versicherungsschutzes anzuregen, da die Schwere dieses Problems erkannt wurde. Man möchte Eigentümer mehr in die Eigenverantwortungn nehmen, weshalb die Hilfsfonds für die Opfer von Elementarschäden entsprechend gestrichen wurden. Hilfszahlungen erhält so nur noch, wer sich nicht selbst hätte versichern können.



Schadenbeispiele

ÜBERSCHWEMMUNG

Überflutet Oberflächenwasser (z.B. eines stehenden oder fließenden Gewässers) durch starke Witterungsniederschläge (auch Schmelze) Grund und Boden, spricht man im Sinne der Elementardeckung von einer Überschwemmung. Auch das niederschlagsbedingte Austreten von Grundwasser an der Erdoberfläche kann zu einer versicherten Flut führen.


Ein Beispiel: Der fränkische Ort Poxdorf liegt etwa 2 km vom Überschwemmungsgebiet des Flusses Regnitz entfernt. Am 21. Juli 2007 fielen dort innerhalb von nur 6 Stunden etwa 160 Liter Regen pro Quadratmeter. Der Fluss konnte die Wassermassen nicht mehr fassen und trat über seine Ufer. Nach kürzester Zeit waren in der Gegend um Poxdorf mehr als 1.000 Häuser und Keller überflutet. Es entstand ein Sachschaden von rund 100 Mio. Euro. Bei Überschwemmungen kommt es nämlich nicht nur zu Kosten durch direkte Schäden an der Bausubstanz und die Trockenlegung. Vielmehr sind es vor allem die Reinigungskosten, die schwer zu Buche schlagen. Wenn das Wasser abgelaufen ist, bleiben Schlamm und andere Verunreinigungen zurück. Die Beseitigung dieser Rückstände kann sehr aufwändig werden.

RÜCKSTAU

Wird eine Ortschaft unter Hochwasser gesetzt, so läuft immer zuerst die Kanalisation voll. Kann sie die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, sieht man dies am Wasser, das aus Gullis hervorquillt. Bei genug Wasser kann der Druck in den Leitungen der Kanalisation hoch genug sein, dass es Wasser durch die Ableitungsrohre zurück ins Gebäude drückt. Dieser Rückstau verursacht Verunreinigungen. Rückstau macht Hochwasser auch für Gebäude in höheren Lagen zu einem Thema, die von einer Überschwemmung selbst geschützt wären.

ERDRUTSCH

Hänge sind permanent der Erosion durch Wind und Niederschläge ausgesetzt. Kommen die „richtigen“ Faktoren zusammen, verliert der Hang an Festigkeit und gerät ins Rutschen. Schäden, die ein solcher Erdrutsch verursacht, sind im Rahmen der Elementarschadenversicherung mit gedeckt. Auch hierzu ein Beispiel: Im Juli 2009 wurde in Nachterstedt, Sachsen-Anhalt, ein Zweifamilienhaus durch einen Erdrutsch in den Concordia-See gerissen. Ein weiteres Gebäude wurde zur Hälfte mit weggerissen.

SCHNEELAST

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu dem Phänomen, dass die Winter von kurzen, dafür umso heftigeren Schneefällen geprägt waren. Schnee blieb zudem lange liegen und wurde enorm schwer, wenn es zu Tauphasen kam. Vor allem in 2006 versanken viele Gebiete der Republik geradezu im Schnee. Für die Dächer von Häusern waren die Schneemassen eine enorme Belastung, der vor allem Flachdachbauten wie z. B. Garagen und Firmengebäude oft nicht gewachsen waren und nachgaben. Aber auch viele Wohngebäude trugen Schäden an Dach und Schornstein davon.

ERDBEBEN

Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere hundert Erdbeben gemessen. Beben der Stärke 4 bis 5 kommen etwa alle 18 Monate vor. Eines der stärksten Beben war wohl das Beben von Roermond im Jahr 1992, das Teile der Niederlande und Deutschlands mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala erschütterte. Es sorgte für erhebliche Sachschäden z. B. auch am Kölner Dom. Insgesamt wurden die Sachschäden durch dieses Beben alleine in Deutschland auf über 75 Mio. Euro geschätzt. Bereits leichte Beben können Ziegel vom Dach lösen oder Risse in der Fassade verursachen. Auch bei solchen Schäden greift die Elementarschadendeckung.



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